René Markert Pädagogische Leitung
rene.markert@vogtlandwerke.de
Fürsorglich & verlässlich
Der Soziale Dienst der Vogtlandwerke gGmbH ist ein zentraler Bestandteil der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Er begleitet Menschen mit Behinderung auf ihrem individuellen Weg zu Teilhabe am Arbeitsleben und an der Gemeinschaft – mit Fachwissen, Empathie und einem inklusiven Verständnis von Arbeit und Leben.Als zertifizierter Träger nach AZAV und DIN EN ISO 9001:2015 gewährleistet die Vogtlandwerke gGmbH strukturiertes, qualitätsgesichertes und menschlich zugewandtes Arbeiten.
Der Soziale Dienst fördert Selbstständigkeit, persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Integration – stets mit dem Ziel, dass jeder Mensch seine Stärken einbringen und weiterentwickeln kann.
Der Soziale Dienst der Vogtlandwerke ist weit mehr als ein organisatorischer oder beratender Fachdienst. Er bildet das verbindende Element zwischen pädagogischer Begleitung, sozialer Unterstützung, beruflicher Entwicklung und persönlicher Stabilisierung.
Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seiner Persönlichkeit, seinen Fähigkeiten und individuellen Lebenszielen. Die Fachkräfte des Sozialen Dienstes sorgen dafür, dass Menschen mit Behinderung bedarfsgerecht begleitet und nachhaltig gestärkt werden – sowohl in ihrem Arbeitsleben als auch in ihrem sozialen Umfeld.
Ein Schwerpunkt der Arbeit des Sozialen Dienstes liegt in der individuellen Beratung und Begleitung. Sie bietet Orientierung, unterstützt bei Entscheidungen und trägt zur selbstbestimmten Lebensgestaltung bei.
Der Soziale Dienst unterstützt:
Die Beratung ist empathisch, vertraulich und lösungsorientiert – mit dem Ziel, Selbstständigkeit und Teilhabe am Arbeitsleben zu fördern.
Die Arbeit des Sozialen Dienstes vereint verschiedene Schwerpunkte, die alle auf eines hinwirken: die bestmögliche Teilhabe am Arbeitsleben und an der Gemeinschaft.
1. Förderung im Alltag und Arbeitsleben
Förderung ist ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit des Sozialen Dienstes. Sie bedeutet, Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten – beruflich, sozial und persönlich. Sie umfasst praxisnahe Lernprozesse, individuelle Unterstützung und die Stärkung von Kompetenzen, die zur Teilhabe am Arbeitsleben notwendig sind. Dabei arbeitet der Soziale Dienst eng mit Gruppenleitungen, Werkstattleitungen und externen Partnern, wie z.B. Betreuern, Wohnheimen oder dem Ambulant betreuten Wohnen zusammen.
2. Teilhabe am Arbeitsleben
Menschen mit Behinderung erhalten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in einem geschützten, aber realitätsnahen Umfeld einzusetzen und weiterzuentwickeln. Der Soziale Dienst begleitet diesen Prozess kontinuierlich: von der Einarbeitung über Qualifizierungen bis hin zu Praktika oder ausgelagerten Arbeitsplätzen. Ziel ist es, Arbeit als sinnstiftenden Teil des Lebens zu erfahren und durch sie Selbstvertrauen und soziale Integration zu fördern.
3. Prävention und Krisenintervention
Der Soziale Dienst erkennt Belastungen frühzeitig, wirkt Überforderung entgegen und bietet in Krisensituationen Unterstützung bei der individuellen Lebensbewältigung. Die enge Zusammenarbeit in einem Netzwerk mit Eltern und Angehörigen, Betreuern, besonderen Wohnformen, Beratungsstellen, Ärzten und Krankenhäusern sowie dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Landratsamtes Greiz kann Krisen im Vorfeld vermeiden, bei der Bewältigung von Krisen und schwierigen Lebenssituationen unterstützen und letztendlich wesentlich zum Erhalt und zur Stabilisierung der psychischen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit beitragen.
4. Inklusion und Gemeinschaft
Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Förderung sozialer Kompetenzen und zwischenmenschlicher Beziehungen. Durch Gruppenaktivitäten, gemeinsame Projekte und arbeitsbegleitende Maßnahmen wird die Teilhabe an der Gemeinschaft gestärkt. So entstehen Respekt, Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis – die Grundlage einer inklusiven Arbeitswelt.
Jede Person wird im Sozialen Dienst individuell begleitet. Die Grundlage bildet eine strukturierte Förderplanung, die sowohl die beruflichen als auch die persönlichen Ziele berücksichtigt:
Hierbei kommen die Instrumente des Integrierten Teilhabeplans (ITP) und des Integrierten Eingliederungsplans (IEP) zum Einsatz. Diese dokumentieren Fortschritte transparent und machen Entwicklung messbar – ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung und Nachvollziehbarkeit.
Der Soziale Dienst fördert nicht nur die berufliche, sondern auch die soziale und persönliche Teilhabe. Dazu gehören gemeinschaftsbildende und kreative Angebote wie:
Diese Aktivitäten schaffen Gemeinschaftserlebnisse, Motivation und Lebensfreude – wichtige Faktoren für das Wohlbefinden und die persönliche Stabilität.
Der Soziale Dienst arbeitet eng mit allen internen Bereichen der Werkstatt sowie mit externen Partnern wie Integrationsfachdiensten, Schulen, Wohnheimen und Reha-Trägern zusammen. Diese enge Vernetzung ermöglicht ein abgestimmtes Vorgehen und gewährleistet, dass Unterstützungsmaßnahmen effizient und individuell umgesetzt werden.
Die Qualität der Arbeit wird durch regelmäßige Dokumentation, Evaluation und Feedbackrunden sichergestellt. Zertifizierte Prozesse nach AZAV und DIN EN ISO 9001:2015 garantieren dabei Transparenz und Professionalität.
Diese Beispiele zeigen, wie der Soziale Dienst mit fachlicher Kompetenz und menschlicher Nähe individuelle Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.
Der Soziale Dienst versteht Inklusion als alltägliche Praxis – nicht als Zusatzangebot.
In der Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung entstehen gegenseitige Lernprozesse, Akzeptanz und ein respektvolles Miteinander. So trägt der Soziale Dienst wesentlich dazu bei, dass die Vogtlandwerke eine offene, wertschätzende und inklusive Arbeitskultur leben.
Der Soziale Dienst der Vogtlandwerke gGmbH steht für professionelle Begleitung, individuelle Unterstützung und echte Teilhabe. Er vereint Förderung, Beratung, Prävention, Krisenintervention und Inklusion zu einem ganzheitlichen Konzept, das Menschen mit Behinderung befähigt, aktiv und partizipativ am Arbeitsleben und an der Gemeinschaft teilzunehmen.
Mit Herz, System und fachlicher Stärke schafft der Soziale Dienst Raum für Entwicklung, Stabilität und Lebensqualität – und damit gelebte Inklusion im Arbeitsalltag.
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